Gschichtliweg in Ellikon an der Thur
Ausflug der Kolibri Kirche auf den Geschichtenweg nach Ellikon an der Thur
Katharina Peter-Schoen,
Der diesjährige Ausflug unserer jüngsten Unterrichtsteilnehmenden führte via Flughafen mit der S 24 und dem Postauto nach Ellikon an der Thur. Dort erwartete die Gruppe ein abwechslungsreicher Geschichtenweg, bei dem an verschiedenen Stationen per QR-Code eine spannende Geschichte über einen Baum der Wünsche erfüllt entdeckt werden konnten.
Bei sommerlichem Wetter legten die Kinder gemeinsam mit ihren Katechetinnen Esther Morf und Katharina Peter rund drei Kilometer zurück. Zum Glück führte ein grosser Teil der Strecke entlang des Waldrandes und durch den Wald – eine ideale Umgebung zum Entdecken, Spielen und Staunen.
Wie herrlich war die Pause bei der Waldhütte. Dort wurde ein kleines Feuer gemacht, um gemeinsam Servelas zu braten. Neben dem gemütlichen Beisammensein blieb genügend Zeit, um im Wald zu spielen und die Natur zu erleben.
Zusätzlichen Spass bot ein liebevoll gestalteter Barfussweg, der von einer anderen Gruppe angelegt worden war. Dieser lud die Kinder zum Ausprobieren, Hüpfen und spielerischen Entdecken ein.
Der restliche Weg führte durch den Wald, über eine alte Steinbrücke an einem niedrigen Kanal entlang. Ein herrlicher Weg bei den heissen Temperaturen.
Zum Abschluss des gelungenen Ausflugs gab es noch eine kleine Überraschung. Die Kinder durften sich im Dorfladen einen kleinen Zvieri aussuchen, wobei die meisten eine Glace wählten. Danach mussten wir uns etwas beeilen, damit die Gruppe rechtzeitig das Postauto erreichte, das sie zurück zum Bahnhof Rickenbach-Attikon brachte. Während der Rückfahrt konnte dann noch die letzte Station der Geschichte gehört werden. (Was übrigens den Busfahrer gar nicht amüsierte.)
Nach diesem erlebnisreichen Tag und den vielen gelaufenen Kilometern genossen die meisten Kinder den restlichen Samstag sicherlich etwas ruhiger. Ich legte zu Hause die Füsse hoch und genoss den schönen Samstagabend.
Moral der Geschichte:
Ein Wunsch, der nur dem eigenen Glück dient, kann etwas Wundervolles sein.
Doch wenn daraus Neid, Gier und Missgunst entstehen, verliert selbst das Schönste seinen Wert.
Manchmal ist es besser, auf etwas Besonderes zu verzichten, damit Gemeinschaft, Zufriedenheit und Frieden erhalten bleiben.